Das weiße Gold

Salz – das weiße Gold spielt in der Lüneburger Stadtgeschichte eine wichtige Rolle.

Einer Sage nach entdeckte ein Jäger das Salz vor mehr als 1000 Jahren ganz zufällig, als er der Spur einer Wildsau folgte. Er erlegte das Tier und entdeckte bei näherer Betrachtung weiße Körnchen im Fell des Tieres.

Von der Neugier getrieben probierte der Jäger die weißen Körner und stellte fest, dass es sich hierbei um Salz handelte. Die Jäger machten sich daraufhin auf die Suche nach der Salzquelle und entdeckten diese auch alsbald.

Von diesem Zeitpunkt an wurde bis 1980 in Lüneburg das weiße Gold abgebaut. Das Salz bescherte der Stadt Reichtum und Ansehen.

Das Senkungsgebiet mitten in der Stadt entstand dadurch, dass ein Teil der Lüneburger Innenstadt auf einem Salzstock errichtet wurde, welcher nun nach und nach vom Grundwasser abgebaut wird. Der Abbau wurde eingestellt, nachdem einige Häuser und auch die Lambertikirche abgerissen wurden mussten.

Nur noch eine kleine Menge wird für den Lüneburger Kurbetrieb der Salztherme Salü abgebaut.

Sie können sich über die Geschichte des Salzes hier in Lüneburg im Salzmuseum informieren. Bei einem Spaziergang durch die Lüneburger Altstadt werden Sie außerdem häufig auf Häuser stoßen, denen man ansieht, dass der Salzabbau nicht ganz spurlos an den Gebäuden vorbeigegangen ist.

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